Viele Marken sind online sichtbar – aber nicht eindeutig. Mal tauchen sie auf LinkedIn auf, mal bei Crunchbase, dann wieder auf einer Firmenwebsite oder in einem Branchenverzeichnis. Hier kann das SameAs Schema helfen, für Google und Answer Engines eine eindeutige Zuordnung zu schaffen, die oft verwirrend ist.

Das Ergebnis: Die Marke wird fragmentiert wahrgenommen und hat es schwer, im Knowledge Graph sichtbar zu werden.

👉 Die Lösung: das SameAs Schema. Mit diesem kleinen, aber mächtigen Attribut im Schema.org Markup kannst du deine Entitäten verbinden und Suchmaschinen klar signalisieren, dass all deine Profile zu einer einzigen Marke gehören.

Same as Schema

Was ist das SameAs Schema?

Das SameAs Attribut ist Teil von Schema.org Markup. Es erlaubt dir, eine Entität wie deine Organisation, Person oder ein Produkt mit externen Profilen und Quellen zu verknüpfen.

Beispiel:

"sameAs": [
  "https://de.wikipedia.org/wiki/DeineMarke",
  "https://www.linkedin.com/company/deinemarke/",
  "https://twitter.com/deinemarke",
  "https://www.crunchbase.com/organization/deinemarke"
]

👉 So erkennt Google: Diese Website, dieses Social-Media-Profil und dieser Wikipedia-Eintrag gehören zur gleichen Entität.


Warum ist SameAs so wichtig?

  • Knowledge Graph Optimierung: Suchmaschinen können deine Marke sauber in den Graph aufnehmen.
  • Entity SEO: Eindeutige Entitäten haben bessere Chancen in Featured Snippets und AI Overviews.
  • Brand Authority: Je mehr vertrauenswürdige Verknüpfungen, desto höher die Glaubwürdigkeit.
  • Marken-Konsistenz: Deine Marke wirkt überall gleich – Name, Logo, Identität sind klar verknüpft.

👉 Kurzum: SameAs ist der Kleber, der deine Entitäten zusammenhält.


Typische Fehler beim SameAs Attribut

Viele Unternehmen nutzen das SameAs Schema falsch oder gar nicht. Häufige Fehler:

  • Falsche Links → z. B. private Social-Profile statt offizielle Unternehmensseiten
  • Veraltete Profile → Links führen ins Leere oder auf inaktive Accounts
  • Zu viele irrelevante Quellen → SameAs ist kein Linkdump, sondern eine präzise Verknüpfungsstrategie
  • Inkonsistente Namen & Logos → verwirren statt zu verbinden

👉 Wichtig: Qualität vor Quantität. Lieber wenige, starke Profile als viele schwache.


Schritt-für-Schritt-Anleitung zur SameAs Verknüpfung

1. Profile auswählen

Nutze nur offizielle, vertrauenswürdige Quellen:

  • Wikipedia & Wikidata
  • LinkedIn
  • Crunchbase
  • Offizielle Social-Media-Accounts (X, Instagram, YouTube, Facebook)
  • Branchenverzeichnisse & Fachportale

2. Schema.org Markup einbauen

Ergänze dein Organization- oder Person-Markup um SameAs:

{
  "@context": "https://schema.org",
  "@type": "Organization",
  "name": "DeineMarke",
  "url": "https://www.deinemarke.com",
  "sameAs": [
    "https://de.wikipedia.org/wiki/DeineMarke",
    "https://www.linkedin.com/company/deinemarke/",
    "https://twitter.com/deinemarke"
  ]
}

👉 Nutze immer JSON-LD, da Google dies bevorzugt.


3. Einheitliche Marken-Signale

  • Markenname überall gleich
  • Logo & Farbwelt konsistent
  • Gleiche Adresse & Kontaktinfos
  • Einheitliche Beschreibungstexte

4. Monitoring & Pflege

  • Profile regelmäßig prüfen & aktualisieren
  • Broken Links vermeiden
  • Tools nutzen: Google Rich Results TestSchema Validator

Praxisbeispiele

Positives Beispiel: Microsoft

  • Verknüpft Website mit Wikipedia, LinkedIn, Crunchbase & Social Media
  • Klare Entity SEO Strategie
  • Ergebnis: Starke Präsenz im Knowledge Graph

Positives Beispiel: Tesla

  • Firma & Gründer Elon Musk über SameAs Schema eindeutig verknüpft
  • Sichtbarkeit in AI Overviews extrem hoch

Negatives Beispiel: KMU ohne Schema

  • Viele Social Accounts, aber keine technische Verknüpfung
  • Keine Aufnahme in den Knowledge Graph
  • Geringe Sichtbarkeit in Answer Engines

Vorteile der SameAs-Strategie

  • Klare Entitäten → Google erkennt deine Marke sofort
  • Entity Unification → Fragmentierung wird vermieden
  • Mehr Sichtbarkeit → höhere Chancen auf Featured Snippets & AI Overviews
  • Vertrauen → Nutzer sehen dich als konsistente, professionelle Marke

Fazit

Das SameAs Schema ist ein kleines Detail mit großer Wirkung.

  • Es sorgt für Marken-Konsistenz
  • Es stärkt deine Brand Authority
  • Es verbindet deine Entitäten im Knowledge Graph
  • Es macht dich in SEO und AEO klarer sichtbar

👉 Wer SameAs richtig nutzt, baut den Grundstein für eine erfolgreiche Entitäten-Strategie.

FAQ – SameAs Schema

Was ist das SameAs Schema?

Ein Attribut im Schema.org Markup, das Websites mit externen Profilen verknüpft.

Wie hilft SameAs bei Entity SEO?

Es macht deine Marke für Google zu einer klaren Entität im Knowledge Graph.

Welche Links sollte ich im SameAs nutzen?

Wikipedia, LinkedIn, Crunchbase, Social Media, Branchenverzeichnisse.

Wie oft muss ich SameAs aktualisieren?

Mindestens 1–2x pro Jahr oder bei Änderungen in Profilen.

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Falsche Links, veraltete Profile, zu viele irrelevante Quellen.

Quellen

SameAs als Mittel zur Verknüpfung von Entitäten

Aubrey Yung erklärt in ihrem Blogbeitrag, wie das SameAs-Attribut im Schema.org Markup genutzt wird, um Web- und Social-Media-Profile eindeutig als ein und dieselbe Entität zu kennzeichnen. Sie hebt hervor, dass Suchmaschinen so die Identität einer Marke klar erkennen – ein zentraler Schritt zur Entity SEO.

SameAs als Verknüpfung zu externen Wissensquellen

SchemaApp Knowledge Base beschreibt:

„Das SameAs-Attribut steht dafür, eine Entität explizit mit externen Wissensdatenbanken wie Wikipedia oder Wikidata zu verknüpfen. Dadurch können strukturierte Daten gezielt genutzt werden, um Suchmaschinen und KI-Systemen eine klare Identifikation und Einordnung deiner Marke oder Person zu ermöglichen.“

mehr erfahren: https://ki-knowledge.de/entities-knowledge-graph/

Entity Unification – So wird deine Marke eindeutig sichtbar
Schema.org Playbook – Schritt-für-Schritt zur Marken-Sichtbarkeit

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert